Die Geräte ZVUK benutzen für die Körperauswertung eine Korrelationsbeziehung, die es zwischen der Frequenz der eigenen Körperschwingungen und seinen physikalisch-mechanischen Funktionseigenschaften gibt. Die Frequenz der Eigenschwingungen wird sowohl durch die Eigenschaften des Ausgangsmaterials als auch die Härte einzelner Komponenten und des gesamten Produktes, d.h. durch Porosität und andere physikalische Körpereigenschaften, beeinflusst. Im Allgemeinen kann deshalb die Beziehung zwischen der Frequenz der eigenen Körperschwingungen und den Festigkeitskonstanten durch die folgende Gleichung definiert werden:
| wie: | fi - dem ausgewählten Frequenztyp "i" entsprechende Frequenz der eigenen Körperschwingungen |
| Fi - Formkoeffizient, abhängig von der Form und den Abmessungen des gemessenen Körpers, dem Typ der ausgewählten Frequenz und dem Poisson-Koeffizient | |
| Cl - Ausbreitungsgeschwindigkeit der Schallwellen im gemessenen Körper, die auf der Formel basiert und die Geschwindigkeit der länglichen Ausbreitung der Schallwellen in der Achse eines unendlich langen Stabes darstellt In der Formel E ist der Wert des E-Elastizitätsmoduls (Yang- Elastizitätsmoduls) und ρ ist der Wert der relativen Masse des gemessenen Körpers |
Der Schwingungscharakter in einzelnen Körpern bei der Beurteilung einzelner Frequenztypen wird in der folgenden Abbildung dargestellt. Die unterbrochenen Linien bezeichnen die Knotenlinien, die beim entsprechenden Frequenztyp unbeweglich bleiben.
Die Frequenzen f1 und f2 entsprechen der Scheibenverbiegung in der zur Scheibenachse senkrechten Ebene, mit zwei Knotendurchmessern und Knotenkreisringen. (Siehe Punkte a und b auf der Abbildung unten).

"Plus" und "Minus" bezeichnen die Bewegung von Körperteilen in senkrechter Ebene nach oben und nach unten. In jeder Periodenhälfte kommt es zum Austausch der Bewegungsrichtung der Teile.
Die Frequenz fd entspricht der Bewegungsrichtung der Schwingungen in der Scheibe quer zum Durchmesser, mit zwei Knotenebenen (siehe Punkt "c" auf der Abbildung oben). Mit unterbrochener Linie sind die Körperbewegungen gegenüber dem Scheibenloch in verschiedenen Periodenteilen markiert.
Die Frequenz ftorz bezeichnet die Drehschwingungen im Stab, mit Knotenebene in der Stabmitte (siehe Punkt "d" auf der Abbildung oben); mit Pfeilen ist die Richtung des Drehmoments markiert.
Die Frequenz fpl entspricht den länglichen Stabschwingungen, mit zwei Knotenebenen (siehe Punkt "e"); mit unterbrochenen Linien sind die mittleren Werte der Schwingungen für jede Periodenhälfte markiert. Der weitere Typ der Längsschwingungen fpl (siehe Punkt "f" auf der Abbildung oben) entspricht den Stabschwingungen mit einer Knotenebene, die durch die Stabmitte verläuft. Mit Pfeilen sind die Schwingungsrichtungen markiert.